Home Office in Zeiten von Corona

Vor nicht allzu langer Zeit habe ich einen kurzen Artikel zum Thema Home Office geschrieben. Welch Ironie, dass die meisten von uns nun tatsächlich von zu Hause aus arbeiten müssen. Was vielleicht auch für die künftige Arbeitswelt sein Gutes hat. Home Office gilt oft als unproduktiv und wird von Arbeitgebern nicht gern gesehen.

Verschärft kommt momentan noch dazu, dass viele den Arbeitsalltag mit Kindern auf engem Raum schupfen müssen.



Anbei ein paar Tipps und Anregungen, um sich den Alltag daheim etwas leichter zu gestalten


1) Tagesablauf organisieren

Mir ist es zur Zeit sehr wichtig eine gewisse Routine zu entwickeln. So nützen wir zum Beispiel den Vorteil nicht jeden Tag um 6.30 aufstehen zu müssen. Wir gehen es langsam an, frühstücken und besprechen, was zu tun ist. Ich habe eine 8jährige Tochter, die von der Schule einiges an Lernmaterial mit Heim bekommen hat, was wöchentlich zu machen ist. Spätestens um 9.00 setzt sie sich an ihren Schreibtisch und kümmert sich um ihre Aufgaben.

Nach anfänglichen Diskussionen klappt es auch schon richtig gut..;-)

Diese Zeit kann ich nun nutzen, um den ersten Teil meiner Arbeit zu erledigen. So haben wir den Tag grob in Arbeiten, Lernen, Mittagessen, Haushalt, Freizeit, Arbeit unterteilt. Und es darf momentan auch mal öfter ferngesehen werden als sonst..;-) Glücklicherweise spielt das Wetter noch mit sodass wir regelmäßig ins Freie gehen können. Weitere Tipps zu Home Office mit Kindern finden Sie z.b hier.


2) Ablenkungen minimieren

Das gilt besonders für mich. Ich bin jemand, der am liebsten immer gleichzeitig mit Allem fertig werden möchte, sei es der Haushalt (ständig piepst was und erinnert mich an Waschmaschine, Geschirrspüler und Co,) oder parallel die Präsentation, die abgegeben werden möchte. Hier hilft Punkt 1, ein organisierter Tagesablauf und zu erkennen, dass konzentriert zwei Stunden zu arbeiten meist effizienter sind als ständig in der Wohnung herumzulaufen, weil man das Gefühl hat offene "Baustellen" nun endlich abarbeiten zu können.


3) Den Austausch mit Kollegen suchen

Nicht jeder hat Kinder oder Partner zu Hause. Viele sind nun gezwungen allein zu Hause zu sein. In Zeiten der Digitalisierung wo Kommunikation vorwiegend per Mail, WhatsApp oder anderen Online Tools stattfindet kann man sich in so einer Situation schon recht einsam fühlen. Greifen Sie vermehrt zum Telefon, rufen Sie Kollegen an, setzen Sie Meetings per Skype oder Videotelefonie auf, bleiben Sie in Kontakt. Mein Mann z.B. hat mit seinem Team täglich zur gleichen Uhrzeit einen "Happy Call" organisiert. Hier geht es nicht immer nur um die Arbeit sondern auch um das persönliche Befinden. Ich finde das eine sehr nette Idee!


4) Machen Sie es sich schön

Wie schon in meinem letzten Artikel erwähnt muss es nicht immer das Arbeitszimmer sein. Egal ob Sofa, Couchtisch oder Esstisch, sich einen Arbeitsplatz bewusst einzurichten hilft zwischen Arbeitsbeginn und -ende zu unterscheiden.

Es gibt eine große Auswahl an Utensilien, die nicht nur hübsch aussehen sondern auch praktisch und leicht wegzuräumen sind. Diese sogenannten kleinen Helfer erleichtern uns das Arbeiten, Sortieren und Planen.

Schreibtischzubehör findet man hier.


Fotocopyrights Car-Möbel

Abgebildete Produkte von Monograph und Aumaison


Auch wenn ich hier Online Shops verlinke, sobald die Geschäfte wieder offen haben dürfen, kaufen Sie regional und in kleinen Läden. Danke!


5) Verwöhnen Sie sich

Die Liste ließe sich sicher noch weiterführen, aber mein letzter Tipp für heute.

Wenn Sie schon von zu Hause arbeiten müssen, dann genießen Sie zwischendurch eine schöne Tasse Tee oder Kaffee, nehmen Sie sich Zeit für ein Mittagessen mit der Familie. Zelebrieren Sie Tischkultur, trinken Sie abends ein gutes Glas Wein und gönnen sich auch mal ein gutes Stück Schokolade.


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Andrea Sova

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